Ingwer vertreibt Mundgeruch

Uns allen ist es wichtig, dass andere uns „gut riechen“ können. Nicht nur in romantischen Momenten, sondern generell ist es äußerst unangenehm für alle Beteiligten, wenn unser Atem anderen denselben raubt. Mundgeruch, in der Medizin auch als Foetor = Gestank oder Halitosis = Hauch, Dunst bezeichnet, kann einsam machen.

Mundgeruch entsteht – meistens – im Mund

Da kleinste  Speisereste sich bevorzugt in Zahnzwischenräumen oder Zahnfleischtaschen verstecken, Unterschlupf an Zahnersatz- oder Kronenrändern suchen und sich gerne an Zahnstein klammern, sind sie für anaerobe Bakterien ein gefundenes Fressen. Im Gegenzug „verdauen“ diese Bakterien zwar die Nahrungspartikel, wobei allerdings flüchtige Schwefelverbindungen entstehen, deren Geruch dem fauler Eier nicht unähnlich ist. Überreste stark eiweißhaltiger Speisen provozieren besonders gerne Mundgeruch – neben den „üblichen Verdächtigen“ wie beispielsweise Zwiebeln, Knoblauch, Kaffee oder alkoholischen Getränken. Eine gründliche Mundhygiene nach jeder Mahlzeit wirkt dem entgegen – doch nicht immer hat man eine (Reise-)Zahnbürste, Zahnpasta und -seide parat. Aber auch gegen Mundgeruch ist ein Kraut, beziehungsweise eine Knolle, gewachsen.

Frische Brise statt Atemkrise dank Ingwer

In München sind Forscher der Wirkung verschiedener Lebensmittel im menschlichen Speichel auf den Grund gegangen. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass das im Ingwer enthaltene 6-Gingerol  sehr effektiv gegen Mundgeruch wirkt, indem es ein Enzym (Sulfhydryl-Oxidase 1) aktiviert, welches die üblen Düfte abbaut. In einigen Produkten (Ingwer-Tee, -Bonbons, -Kaugummi) kommt diese weitere positive Ingwer-Eigenschaft bereits zum Einsatz. Es ist auch gut möglich, sich einige schmale Scheibchen Ingwerwurzel vorzubereiten, die man bei Bedarf (auch unterwegs) gründlich (damit das Gingerol freigesetzt wird) kauen kann, um in den Genuss der atemerfrischenden Wirkung zu kommen.

Hartnäckiger Mundgeruch?

Wenn trotz Ingwer und anderer Bemühungen (gewissenhafte Zahnpflege/Mundhygiene) der Atem überwiegend außergewöhnlich duftet, sollte man sich diesbezüglich seinem Hausarzt anvertrauen. Schließlich können auch Diabetes mellitus, Magen-, Leber- oder Nierenerkrankungen, Entzündungen in der Mund- oder den Nasennebenhöhlen sowie extrem kohlehydratarme Diäten ursächlich für dieses anhaltende Problem sein.

 

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